Von Yao Yao Ob in der Antike oder der Gegenwart, im Osten wie im Westen – Liebende werden oft vom Schicksal herausgefordert. Auch in der Gui-Oper „Me…
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Von Yao Yao Ob in der Antike oder der Gegenwart, im Osten wie im Westen – Liebende werden oft vom Schicksal herausgefordert. Auch in der Gui-Oper „Menschenantlitz und Pfirsichblüten“ ist ein Liebespaar, das durch die Blüten des Pfirsichbaums miteinander verbunden ist, solchen Prüfungen ausgesetzt. Der Gelehrte Cui Hu fällt bei der Beamtenprüfung durch und kehrt enttäuscht zurück. In einem von Pfirsichblüten übersäten Vorort begegnet er zufällig dem jungen Mädchen Du Yichun. Zwischen den beiden entstehen zarte Gefühle. Im darauffolgenden Jahr kehrt Cui Hu an denselben Ort zurück. Die Blüten sind noch da, doch das Mädchen ist verschwunden. Er hinterlässt tief bewegt das berühmte Gedicht an der Tür: „Letztes Jahr an diesem Tag, in diesem Tor: Antlitz und Pfirsichblüten leuchteten gemeinsam. Das Antlitz, ich weiß nicht, wohin es ging – Die Pfirsichblüten lachen noch immer im Frühlingswind.“ Danach verlässt er traurig den Ort. Du Yichun kehrt nach Hause zurück, entdeckt das Gedicht und verfällt vor
12. Juli 2025