Als Frau mit migrantischem Hintergrund, Schwarz und zugleich aktivistisch-feministisch, träume ich tagtäglich von einer Welt, in der wahre Inklusion …
buntesAT
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Als Frau mit migrantischem Hintergrund, Schwarz und zugleich aktivistisch-feministisch, träume ich tagtäglich von einer Welt, in der wahre Inklusion möglich ist – mit viel Zuhören für andere Lebensrealitäten und mit Respekt. Nicht mit Ausgrenzung und Herzlosigkeit als vermeintlichem Siegesweg. Schon in unserer Kindheit im Globalen Süden träumten viele von uns Mädchen von besseren Welten und Gesellschaftsformen. Doch früh lernten wir, wie sehr wir sexualisiert, angepasst und auf Weiblichkeit reduziert werden – innerhalb eines institutionalisierten Machismo, Rassismus und Sexismus, die sich spezifisch gegen Frauen und Mädchen richten. Wir werden in eine Endlosschleife der Reproduktion sozialer Rollen gezwungen, bestimmt für ein Leben im Privaten, aufopfernd für andere. Damit ist unser Weg vorgezeichnet: ein Leben im Ausschluss, als „Malheur“ der Gesellschaft, mit verschwiegenen Idealen und blockierten Träumen von Selbstbestimmung. Viele von uns tragen diesen Schmerz von der Kindheit bis in
30. Oktober 2025