Vulcan Spirit 1967 zeigte die Science-Fiction-Serie Star Trek etwas Unvorstellbares: einen Krieg ohne Bomben, ohne verwüstete Städte – und doch mit …
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Vulcan Spirit 1967 zeigte die Science-Fiction-Serie Star Trek etwas Unvorstellbares: einen Krieg ohne Bomben, ohne verwüstete Städte – und doch mit unzähligen Toten. Von Mohammad J. Malayeri In der Episode „Krieg der Computer“ (Originaltitel: A Taste of Armageddon) trifft Captain Kirk, der Kommandant der Enterprise, auf eine Zivilisation, die seit 500 Jahren einen automatisierten Krieg führt. Jeder simulierte „Treffer“ bedeutet echten Tod: Die als Opfer ausgewählten Bürger melden sich freiwillig in sogenannten Desintegrationskammern, um dort getötet zu werden. Kein Schuss fällt, kein Gebäude wird zerstört, doch die Verluste sind real. Krieg ist für die Bewohner von Eminiar VII zur Routine geworden – ein Ritual, das sie pflichtbewusst erdulden, um einen „echten“ Krieg mit totaler Vernichtung zu vermeiden. Aus Sicht der Anführer von Eminiar VII ist diese grausame Praxis der Preis für das Überleben ihrer Kultur. Die Bevölkerung lebt in geordneten Verhältnissen, während der Krieg scheinbar „sa
6. November 2025