Weitere Links

Über Uns

Von der Straßenzeitschrift zum E-Paper.

buntesAT

Kontakt

Verein Die Bunten

Give us a thumbs up 👍🏽

Instagram

TikTok

Facebook

YouTube

Spotify

Unterstützung oder Abo

Die Zeitschrift kann man gratis, mit einer Mitgliedschaft oder einem Abonnement beziehen.

Steady Newsletter

WhatsApp Abo

Telegram Abo

Steady Mitgliedschaft

APA KIOSK

Bücher und alte Zeitschriften findet man in unserem Shop

PAYHIP SHOP

Projekte

Unsere Sozialprojekte unterstützen Migrant:innen

Wegweiser

Die Bunten Sozial

Redaktion

Lerne uns persönlich kennen!

Autor:innen

Redaktionssitzungen & mehr

Artikel einreichen!

Suche

Die Suche durchsucht die komplette Website und zeigt die Treffer auf der Blogspot-Suchseite.

Bereits seit 1960 bestreitet P.P. Wiplinger das Leben als Fotograf und als Dichter. In der einen Hand eine Kamera und in der anderen Hand eine Feder – mit vielen Aufenthalten in der Dunkelkammer dazwischen. Somit hat auch die Feder in der anderen Hand einiges an form- und konturlosen Erfahrungen miterlebt, in der Besinnung auf das „Zugreifen“. 

  

Die Empfindung?  

Klick! 

Dem Leser, der Leserin wird keine Schwelle oder kein Hindernis vorgelegt oder vorgeworfen, wobei man befürchtet: der Schreiber kennt sich nicht wirklich aus bei dem Ganzen. Pirandello hat in Italien seine 361 Kalendergeschichten verfasst - aus „1000 Gedichte von P.P. Wiplinger (Löcker Verlag Wien)“ könnte ein perfekter Kalender mit Gedichten für jedes Datum konzipiert werden. Ein Chroniker von politischen Ereignissen auch im In- und Ausland, insbesondere in Wien. 

Poetischer Gewinn bei P.P. Wiplingers einzigartiger Herangehensweise: 
Seine Zweifel wirken einleuchtend.
  
P. P. Wiplinger eben.

Von Ruud van Weerdenburg


Peter Paul Wiplinger 

FRIEDENSKONFERENZ

man möchte den anderen
eigentlich lieber töten als
jetzt mit ihm hier reden

das geht ja stellvertretend auch
aber nicht heute und nicht hier
denn hier sind friedensgespräche

da hat man anstand zu wahren
auf dem parkett der diplomatie
weil man sonst nichts mehr hat

weil man jegliche vernunft und
zivilisation und menschlichkeit
längst dem krieg geopfert hat

also nimmt man etwas widerwillig
an den gedeckten tischen platz
auch dieses mal im irgendwo

ein jeder unterhändler weiß genau
was seine position ist zu sein hat
wie weit er gehen darf das ist klar

frauen gibt es in der runde nicht
kriege sind doch männersache
kriege liegen männnern ja im blut

dann das viele hin- und her-gerede
während anderswo die zerstörung
genauso ungehindert weitergeht

anschließend eine pressekonferenz
die standpunkte seien unverändert
konkret-ergebnisse die gibt es nicht

die gespräche seien konstruktiv gewesen
die kampfhandlungen gehen also weiter
und frieden ist noch lange nicht in sicht

 

Lyrik: 1000 ausgewählte Gedichte 1960 bis 2023 Taschenbuch
Bei Amazon